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Risikomanagement: Risikobewertung in fünf Schritten

veröffentlicht von Bertrand Duteil am 04.05.2017

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Jede unserer Handlungen sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld birgt Risiken. Diese Risiken auf ihr Minimum zu beschränken und adäquate Lösungen zu finden, hilft uns unsere Aktivitäten sicher weiterzuentwickeln und die Zukunft leichter planen.

Unternehmen unterliegen allen Arten von Risiken, die die wirtschaftliche, umwelt- oder arbeitsbezogene Sicherheit betreffen. Zertifikate wie der OHSAS 18001 können Sie dabei unterstützen. Für allgemeine Risiken kann eine Risikobewertung Unternehmen unterstützen, Risiken zu identifizieren und aktiv gegen diese vorzugehen. Wir werden heute mehr über diese Strategie erfahren und wie Sie diese in Ihrem Unternehmen leicht umsetzen können.

Was ist Risikobewertung?

Laut Businessdictionary.com ist Risikobewertung die "Identifikation, Bewertung und Einschätzung der Risiken in einer Situation, deren Vergleich mit Benchmarks oder Standards und die Ermittlung eines akzeptablen Risikos".

Die Bewertung und Schätzung des Risikogrades beruht im Wesentlichen auf dem potenziellen Verlust und der Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieses Risikos. Diese beiden Faktoren können dennoch schwer zu bewerten sein. Um ein ganzheitliches Bild zu erhalten, ist es wichtig, die betroffenen Parteien in Gefahr zu treffen und den fünf folgenden Schritten zu folgen, um eine vollständige Risikobewertung zu realisieren.

Fünf-Schritte-Leitfaden zur Risikobewertung

  • Ermittlung der Risiken und Gefahren

Um ein Risiko gut zu identifizieren, müssen Sie zuerst den Kontext und die Umgebung verstehen, die es entwickelt. Zusammen mit Ihrem Team und Ihren Mitarbeitern sollten Sie die verschiedenen Risiken, denen Ihre Aktivität oder Ihr Projekt begegnen kann, aufdecken, beschreiben und auflisten.

Der Unterschied zwischen Gefahr und Risiko ist entscheidend.

Eine Gefahr stellt alles dar, was Schaden verursachen könnte, wie Chemikalien, Maschinen, aber auch Verzögerung oder Systemkomplexität.

Ein Risiko ist die Chance für jemanden oder für ein Projekt von einer dieser Gefahren Schaden zu nehmen unter Berücksichtigung der Größe des potenziellen Schadens.

  • Definieren Sie, wer / was betroffen sein könnte und wie

Der Fokus liegt auf den Personen, Ihrem Unternehmen oder der Öffentlichkeit, welche betroffen sein können. Die Zielgruppen können Vollzeit- oder Teilzeitmitarbeiter, Fachabteilungen wie die Produktions- oder Qualitätsteams oder auch Dritte wie externe Firmen oder Kunden sein.

Abhängig von der Art der Risiken, die Sie beurteilen und verwalten, kann ihre Klassifizierung stark variieren. Während die Arbeitssicherheitrisikobewertung Risiken als physische, geistige, biologische oder chemische Klassifizierung eingestuft, konzentrieren sich andere Risikobewertung auf Finanzdaten, Projektmanagement oder Team-Umgebung.

  • Bewerten Sie die Risiken und entscheiden Sie sich für Vorsichtsmaßnahmen

Sobald die Risiken und Gefahren identifiziert sind, ist es wichtig, sie zu bewerten und zu priorisieren. Wie bereits erwähnt, kann die Festlegung der potenziellen Verluste und die Wahrscheinlichkeit, in der sie eintreten, Ihnen helfen zu bewerten, wie ernst ein Risiko ist. Wenn ein Risiko über dem annehmbaren Level liegt, sollte es für Sie eine Priorität sein, dieses Risiko zu reduzieren.

Dazu muss eine Liste von Vorsichtsmaßnahmen und Maßnahmen erstellt und umgesetzt werden, um die potenzielle Bedrohung zu begrenzen. Das Risiko wird sich kaum auf null senken lassen, aber die Begrenzung auf ein akzeptables Niveau ist in der Regel möglich.

  • Erfassen Sie Ihre signifikanten Ergebnisse

Entlang des Prozesses können Sie Ihre Risikobewertung dokumentieren. Betrachten Sie es als kostbares Wissen: Welche Risiken ist Ihr Unternehmen bereit zu nehmen? Welche Risiko-Ebenen gelden als akzeptabel? Welche Maßnahmen und Vorkehrungen sind vorhanden, um diese Risiken zu begrenzen?

Es ist wichtig zu bemerken, dass einige Ihrer Geschäftspartner, B2B-Kunden oder sogar externe Stellen während der Audits auch Risikobewertungen anfordern können. Wenn Sie diese zur Hand haben, wird dies helfen Ihre Audits und Geschäftsbeziehungen stressfrei zu gestalten.

  • Überprüfen Sie Ihre Bewertung und aktualisieren Sie, wenn nötig

Die Welt verändert sich und so auch Ihre Firma. Einige Risiken können mit der Zeit verschwinden aber es werden sich neue ergeben. Überprüfen Sie daher Ihre Einschätzung regelmäßig und aktualisieren Sie sie, wenn nötig, um eine Überraschung zu vermeiden und jedes mögliche Risiko auf einem akzeptablen Niveau zu halten.

 

Vorsicht ist besser als Nachsicht. Die effiziente Bewertung und Steuerung der Risiken in Ihrem Unternehmen kann Ihnen viele Probleme abnehmen und Ihnen helfen, die Zukunft Ihrer Firma genau zu planen. Wenn Sie diesen fünf Schritten folgen, können Sie sich ganz einfach über den Status Ihres Unternehmens informiert bleiben.

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Themen: Tipps, Risikomanagement